Grindelallee 28

Heinrich Heine Buchhandlung

Die Buchhandlung an der Uni

Uffa Jensen

Zornpolitik

Suhrkamp, 2017, Kt., 208 S.

Sofort lieferbar

Gäbe es ein Messgerät für die Intensität kollektiver Gefühle, es würde derzeit Spitzenwerte anzeigen: In den politischen Debatten sind vielerorts Wut, Hass und Angst an die Stelle rationaler Argumente und gegenseitiger Rücksichtnahme getreten. Uffa Jensen verfolgt die Ursprünge der Zornpolitik bis ins 19. Jahrhundert zurück und erläutert, wie solche Gefühle der Ablehnung funktionieren.

Carolin Emcke

Gegen den Hass

Frust, Unbehagen - Politik muss besser werden

Fischer Verlag, 2016, Geb., 240 S.

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Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay 'Gegen den Hass' zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit.

Martha C. Nussbaum

Zorn und Vergebung

Plädoyer für eine Kultur der Gelassenheit

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2017, Geb., 408 S.

Sofort lieferbar

In ihrem neuen Werk kritisiert Martha Nussbaum den allgegenwärtigen Kreislauf von Zorn und Vergebung. Denn mittels Vergebung sei man nur in der Lage, eine entstandene Kränkung auf persönlicher Ebene zu lindern. Stattdessen plädiert Nussbaum für eine Gelassenheit nach Vorbild der Stoiker, die eine Kränkung erst gar nicht entstehen lässt.

Renate Künast

Hass ist keine Meinung

Was die Wut in unserem Land anrichtet

Heyne, Juni 2017, Kt., 192 S.

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Vermeintlich besorgte Bürger machen ihrer Wut in Hassmails oder feindseligen Kommentaren auf Facebook und Twitter Luft. Adressaten sind engagierte Menschen: Flüchtlingshelfer ebenso wie sozial Engagierte, Journalisten ebenso wie Politiker.

Pankaj Mishra

Das Zeitalter des Zorns

Eine Geschichte der Gegenwart

Fischer Verlag, 4.Auflage: Juni 2017, Geb., 416

Sofort lieferbar

Wie können wir den Ursprung des Hasses erklären, der unsere Welt überzieht - von Amokläufern über den IS bis hin zu Donald Trump, von rachsüchtigem Nationalismus bis zu Rassismus und Frauenfeindlichkeit in den Sozialen Medien?

Uffa Jensen

Fremdenfeinde und Wutbürger

Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?

Metropol, 2016, Geb., 220 S.

Sofort lieferbar

Gäbe es ein Messgerät für die Intensität kollektiver Gefühle, es würde derzeit Spitzenwerte anzeigen: In den politischen Debatten sind vielerorts Wut, Hass und Angst an die Stelle rationaler Argumente und gegenseitiger Rücksichtnahme getreten.

Robert Menasse

Der Europäische Landbote

Die Wut der Bürger und der Friede Europas

Herder Verlag, 2015, Kt., 112 S.

Momentan nicht lieferbar, Für den Nachdruck ist kein Termin seitens des Verlages bekannt.

Offene Türen und kompetente Informationen, eine schlanke Bürokratie, hochqualifizierte Beamte und funktionale Hierarchien: Robert Menasse reist nach Brüssel und erlebt eine Überraschung nach der anderen ...

Jacques Rancière

Der Hass der Demokratie

August Verlag, 2010, Kt., 118 S.

Sofort lieferbar

Als »Hass der Demokratie« bezeichnet Jacques Rancière den Zusammenhang zweier beunruhigender Tendenzen unserer politischen Gegenwart: Während noch vor kurzem ein gemäßigtes Lob der »demokratischen Tugenden« die offiziellen Diskurse bestimmte, scheint nun der wachsende Zweifel an Individualismus und radikalem Egalitarismus an seine Stelle zu treten.

Carsten Linnemann

Die machen eh, was sie wollen

Wut, Frust, Unbehagen - Politik muss besser werden

Herder Verlag, 2017, Geb., 168 S.

Sofort lieferbar

Die Wut auf die Politik wächst. Und mit ihr der Frust und das Unbehagen der Bürger. Carsten Linnemann geht in diesem Buch der Frage nach, warum die Menschen sich von der Politik nicht mehr vertreten oder gar von ihr verraten fühlen. Doch bei dieser mit vielen anschaulichen Beispielen illustrierten Analyse bleibt es nicht.

Peter Sloterdijk

Zorn und Zeit

Politisch-psychologischer Versuch

Suhrkamp Verlag, 4. Aufl. 2008, Kt., 356 S.

Sofort lieferbar

Am Anfang war der Zorn. Im ersten Satz von Homers Ilias ist von ihm die Rede, und Peter Sloterdijk beschreibt ihn in seinem Bestseller als zentrale Triebkraft von Entwicklung und Veränderung. Dabei wurde der ungestüme Impuls schon während der Antike in geregelte Bahnen gelenkt.