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Das Geheimnis des Fahrradhändlers
Diogenes, 2005, 103 S., Ln., 16.90
Diese Geschichte des französischen Zeichners und Autors Jean-Jacques Sempé, die er mit seinen unverwechselbaren liebevollen Illustrationen versehen hat, erzählt vom Aufstieg des Fahrradhändlers Paul Tamburin aus dem Provinzstädtchen Saint-Céron. Es ist die Geschichte von einem, der auf dem Fahrrad nie ein Lance Armstrong werden wird. Von einem, der ausgerechnet durch einen Mangel an Talent den allerbesten Freund und die Frau fürs Leben findet. Und der das Allerschwierigste schafft: ein glücklicher Mensch zu werden.
Eine Hommage ans Fahrrad, an die Liebe, die Freundschaft und an die französische Provinz.
»Seit je gehört Sempes Sympathie den kleinen Leuten mit den flüchtig hingestrichelten Gesichtern, die in eine viel zu große Welt geraten sind. Auch wenn sie ihre Unzulänglichkeiten manchmal partout nicht einsehen wollen, lässt der Zeichner ihnen ihre Würde. Und er lässt sie nie im Stich.«(Neue Zürcher Zeitung)
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Philosophie
Radikalität und Abgeklärtheit
Michel Foucault
Die Regierung des Selbst und der anderen
Vorlesung am Collège de France 1983/84
Suhrkamp, 2010, 478 S., gb., EUR 42.00
Die lange erwartete Vorlesung aus Foucaults letztem Lebensjahr konfrontiert Sokrates mit den Kynikern, die strahlende Gründergestalt der abendländischen Philosophie mit den selbsternannten Underdogs des Denkens. In der für seine späten Texte so typischen Mischung aus Radikalität und Abgeklärtheit verfolgt Foucault die letzte große Frage seines Denkens: die Frage nach der parrhesia, nach dem freimütigen, schutzlosen, das eigene Leben aufs Spiel setzenden Sprechen.
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