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Heine Empfehlungen Juli 2010: Geschichte
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| Christian Meier
Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns -
Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit
Siedler,
2010, , 160 S., gb., EUR 14.95
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Er weist nach, daß in früheren Zeiten nicht Erinnern, sondern Vergessen das Heilmittel war, mit einer schlimmen Vergangenheit fertigzuwerden. Christian Meier ist die Weltgeschichte durchgegangen, um herauszufinden, was die Menschen früher taten, wenn sie nach Kriegen oder Bürgerkriegen Versöhnung suchten. Sein Befund ist ebenso erstaunlich wie einfach: Die Welt setzte seit den alten Griechen auf Vergessen. Die deutschen Verbrechen der NS-Zeit aber konnten nicht vergessen werden. Die öffentliche Erinnerung an sie war und ist unabweisbar. Und bei allem Ungenügen: Die Auseinandersetzung damit hat sich gelohnt. Gilt also seitdem eine neue Regel? Wie ist etwa mit der Erinnerung an das Unrecht später gestürzter Diktaturen, zumal des SEDRegimes, umzugehen? Wäre vielleicht auch heute Vergessen eher angebracht als Erinnerung?
Christian Meier, geboren 1929 in Stolp/Pommern, ist emeritierter Professor für Alte Geschichte und einer der bekanntesten Historiker Deutschlands. Von 1980 bis 1988 war er Vorsitzender im Verband der Historiker Deutschlands, von 1996 bis 2002 Präsident de
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