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GeschenkIdeen vom Heine-Team: Ein buntes Lese-Allerlei
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 Rayk Wieland
Ich schlage vor, dass wir uns küssen
Kunstmann,
2009,
208 S.,
kunst.,
EUR 17.90
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Als Herr W. eine Einladung zu einem Symposion zum Thema »Verfolgte Dichter in der DDR« erhält, wundert er sich sehr. Er, ein Dichter, in der DDR? Sein Interesse ist geweckt. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Aber erst mit der Einsicht in seine Stasi-Akte wird ihm einiges klarer. Ja, er hat in ganz jungen Jahren Gedichte geschrieben. Er hatte eine Liaison mit Liane aus dem Westen, inklusive Liebesbriefe. All das kann W. in seiner Akte nachlesen, kommentiert im Sinne des Arbeiter- und Bauernstaates von einem Oberstleutnant Schnatz. Ohne Ostalgie hat Rayk Wieland einen herrlich satirischen, leichten DDR-Erinnerungsroman geschrieben. Ganz besonders lesenswert ist der Gedichtzyklus »Mögliche Exekution des Konjunktivs« und die Deutungen des
Rayk Wieland, geb. 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Letzte Buchveröffentlichung: »Öde Orte« (Bd. 1–3, zusammen mit Jürgen Roth, Leipzig 2005). Einmal im Monat veranstaltet er zusammen mit Gerhard Henschel den »Toten Salon« im Nachtasyl des Hamburger Thalia Theaters.
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 Rayk Wieland
Ich schlage vor, dass wir uns küssen, 4 Audio-CDs
Ungekürzte Lesung, vom Autor gesprochen
Hörbuch Edition,
2009,
304 Min.,
4 Audio-CDs,
EUR 22.90
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 Joseph O'Neill
Niederland
Rowohlt,
2009,
320 S.,
gb.,
EUR 19.90
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O´Neill versteht es, das »Post-America« nach 9/11 sprachmächtig zu beschreiben. Der Erzähler des Romans, Hans van den Broek, ein holländischer Investmentbanker in den Vierzigern, ist mit seiner Frau Rachel, einer couragierten Wirtschaftsanwältin von London nach New York gezogen. Die Anschläge auf das World Trade Center vertreiben sie zusammen mit dem gerade geborenen Sohn Jake aus ihrem schicken Loft in das Chelsea Hotel, wo traditionell viele Künstler Unterschlupf suchen. 9/11 versetzt die kleine Familie in eine Schockstarre mit beklemmendem Betäubungsgefühl und Müdigkeitsanfällen. Rachel kehrt daher mit Jake nach London zurück und die Ehe droht zu scheitern. Als Rettungsanker dient Hans nun das Cricketspiel, das ihn an seine Jugendtage erinnert und er lernt Chuck kennen, einen Mann aus Trinidad, der es sich in den Kopf gesetzt hat, das Cricketspiel in Amerika als Schmelztiegel verschiedener Kulturen zu etablieren und selber damit reich zu werden.
In diesem Roman lernt man zwei unterschiedliche New York kennen, das der desillusionierten Oberschicht und das der meist immigrierten farbigen Unter- und Mittelschicht. Per Stadtplan kann man die Autofahrten durch die Tunnel zwischen den Stadtteilen bis zur Südspitze Brooklyns verfolgen, wo Chuck auf einem verlassenen Flugfeld seine Cricket Arena errichten will. Entstanden ist ein interessanter New York-Roman, der viel über das Immigrantenschicksal und über den Mythos vom Amerikanischen Traum verrät.
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 Joseph O'Neill
Niederland, 5 Audio-CDs
Gelesen v. Matthias Brandt
Argon Verlag,
2009,
378 Min.,
5 Audio-CDs, mit Booklet,
EUR 29.95
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 Alexander Kluge, Joseph Vogl
Soll und Haben
Fernsehgespräche
Diaphanes,
2008,
336 S.,
englbr.,
EUR 19.90
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Staunend erleben wir hier die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden mit, nur dass nicht – wie bei Kleist – einer redet, sondern zwei vielbelesene, kulturgeschichtlich bewanderte Wissenschaftler sich ins Wort fallen, ergänzen, Stichworte geben und die welterschließende Kraft metaphorischen Denkens und Sprechens erproben. Kongenialität: hier wird sie vorgelebt. Licht fällt von den Rändern und dem scheinbar Abseitigen auf Probleme, die uns zentral betreffen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite ein Gewinn für den Leser.
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