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Bücherlisten - August

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Verbrecher Verlag - unser Verlag des Monats

 

Der Verbrecher Verlag, irgendwo im linken Trümmerfeld der Geschichte nach 1989 in der Hauptstadt angesiedelt, versammelt Schriftsteller zwischen Taz und Jungleworld, gebrochene Biografien und prekäre Existenzen, Zeitungsschreiber und Bundesverdienstkreuzträger.

Er bietet eine verlegerische Heimat für die bös-satirische Gisela Elsner (BRD) und Wunderreisende Irmtraud Morgner (DDR), für zwangsabgewickelte DDR-Wissenschaftler (Thomas Kuczynski), ehemalige Staatsanwälte (Dietrich Kuhlbrodt), für Hochstapler (Wilhelm Voigt alias Hauptmann von Köpenick) und Revolutionäre (Georg Weerth), für Blogger und Bachmannpreisträgerinnen( Kathrin Passig).

Auch wenn manche der Autoren bei größeren Verlagen untergekommen ist, bleiben sie doch dem Verbrecher Verlag treu. Zeitgenössische Belletristik bestimmt den Hauptteil des Programms. Verdienstvoll sind die Werkschauen zum deutsch-georgischem Exilautor Giwi Margwelaschwili und dem Böll- und Grasszeitgenossen Rudolf Lorenzen.

Ein finanzielles Standbein für den Verlag sind die prall mit Geschichten und Bildern gefüllten Städtebücher zu Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln u.a.m.

Das Heine-Team wünscht dem Verbrecher Verlag auch für die weiteren 15 Jahre Glück und Erfolg.

 

Eine Titelauswahl:

 

 

Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen (Hg.)

Das Edelbuch

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,200 S., kart., EUR 14.00

Alfred Edel war ein unvergleichlicher Schauspieler. Er spielte unter anderem in Filmen von Herbert Achternbusch, Monika Treut, Christoph Schlingensief, Alexander Kluge, stand auf der Theaterbühne, war ein Frankfurter Original und ist in nicht wenigen Publikationen aus dem Kreis der "Neuen Frankfurter Schule" eine wichtige Figur. Mit diesem Buch soll an ihn erinnert werden.

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Markus Binder

Testsiegerstrasse

Verbrecher Verlag, 2005,1. Aufl.,140 S., ., EUR 13.00

Markus Binder schreibt kurze Betrachtungen, bietet Blitzlichter des Alltags, berichtet von einer Asienreise mit seiner Kultband Attwenger, findet Zitate, schaut einfach auf die Straße und präsentiert immer wieder einen Blick, den man nicht kannte. Dabei mischt sich Dialekt mit technisierter Sprache.

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Daniela Burger, Dietmar Dath

The Shramps

Verbrecher Verlag, 2007,1. Aufl.,48 S., ., EUR 9.00

Dath schreibt, was man als Plattenrezensent so schreibt, nur: Keine der abgebildeten und besprochenen Platten gibt es, ob sie nun tatsächlichen Künstlern (Guns’n’Roses, Helge Schneider, Ani Di Franco u.a.) oder erfundenen Bands untergeschoben werden. Und die schlau dazu gestalteten fiktiven Cover zeigen, was Plattencover gemeinhin zeigen: nicht viel, nur hübsches Szenedekor.

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Martin Büsser

Der Junge von nebenan

Graphic Novel

Verbrecher Verlag, 2009,1. Erstauflage,120 S., ., EUR 14.00

Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und »éducation sentimentale « verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

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Tom Combo

Vielleicht nur Teilzeit

Geschichten und Reportagen

Verbrecher Verlag, 2001,128 S., kart., EUR 12.30

Im Ich-Findungs-Seminar in einer Kaffee-Fabrik in New Mexico stellt sich heraus, dass Alex Harper ein anderer ist als er selbst. Währenddessen versucht der Wrestling-Ghostwriter Traven, den mysteriösen Tod seiner Lieblingsfigur aufzuklären.

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Dietmar Dath, Barbara Kirchner

Schwester Mitternacht

Verbrecher Verlag, 2002,350 S., kart., EUR 16.00

Dietmar Dath und Barbara Kirchner haben diesen Roman gemeinsam verfasst. Er dreht sich um Himmel und Hölle, um den Kampf von Terroristen und Regierungen, um Sex, Sex, Sex (AIDS ist geheilt) und um die neue Droge "Schwester Mitternacht", die auch die Hirne der WissenschaftlerInnen benebelt. Ein Thriller und zugleich eine Gesellschaftssatire.

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Dietmar Dath

Für immer in Honig

Verbrecher Verlag, 2008,1100 S., gb., EUR 36.00

Das Buch enthält ausreichend Liebe, Gewalt und wichtige Enthüllungen über brennende Zeitprobleme, so dass man die rund tausend Seiten trotz Studium oder Berufsleben relativ rasch runterlesen kann und danach bald wieder Zeit für neue Romane, CDs und DVDs hat.

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Dietmar Dath

Phonon

oder Staat ohne Namen

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,288 S., kart., EUR 14.00

Dietmar Dath, von 1998 bis 2000 Chefredakteur der traditionsreichen Zeitschrift für Popkultur "Spex", beschreibt in "Phonon" die Musikkritikwelt von ihrem Ende her - eine Zeitschrift muss produziert werden, von und für "Erniedrigte und Beleidigte und Wichtige". Zeitgleich steht der Stadt Kandor eine Katastrophe bevor. Lediglich ein paar Verschwörer um die so genannte "Gruppe Pfadintegral" mühen sich um Aufklärung, indem sie Gegenwehr betreiben. Ein spannendes und vertracktes Buch.

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Dietmar Dath

Skye Boat Song

Verbrecher Verlag, 2000,136 S., pb., EUR 12.30

"Skye Boat Song" ist ein Abenteuerroman über die Evolution und eine mehrfache Liebesgeschichte: Die Liebe zur Exfreundin, zur Wissenschaft, zur Musik, zur Familie, zum Guten und Bösen, zu den Menschen und zum eigenen Untergang haben darin Platz, ebenso eine Liebeserklärung an einen der größten und unbekanntesten Köpfe des 20. Jahrhunderts, den Informatikpionier Claude Elwood Shannon.

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Dietmar Dath

Im Erwachten Garten

Verbrecher Verlag, 2009,1. Aufl., S., jewelcase., EUR 17.90

Der Autor als Fisch, die Musik als Aquarium: Dietmar Dath liest IM ERWACHTEN GARTEN, einen bislang unveröffentlichten Spiegeltext aus seinem Manuskript zum Roman "Die Abschaffung der Arten", in dem Tiere den Menschen zeigen, was Liebe, Krieg und Geschichte bedeuten. IM ERWACHTEN GARTEN ist ein Schlüssel, der hinter dem veröffentlichten Roman einen geheimen Urtext freilegt.

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Jens Friebe

52 Wochenenden. Kritische Ausgabe

Verbrecher Verlag, 2009,160 S., englbr., EUR 12.00

Es geht ums Ausgehen und Rumstehen, um Drogen und Leben, um Ernst und Unernst. Der Roman eines Feierjahres wurde von der FAZ begeistert gefeiert: "So nah hier alles – wie immer bei gutem Pop – an allseits bekannten Alltäglichkeiten ist und diese präzise und pointiert abbildet, so sehr spinnt Friebe im nächsten Moment völlig unspektakuläre Begebenheiten ins Absurde oder ergeht sich in literarischen Persiflagen und purer Sciencefiction.

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Darius James

Voodoo Stew

Dt. /Engl.

Verbrecher Verlag, 2002,200 S., kart., EUR 14.00

Darius James schreibt in diesem Buch über die Ursprünge der amerikanischen Popkultur. In seinen Geschichten und Interviews geht es um Unterdrückung und Selbstbewusstsein, es geht um Film und Musik, um Jazz und R'n'B, um Rezepte, Drogen, die USA und Europa, um Politik und um Sex und vor allem geht es um Voodoo. Ein Großteil der hier versammelten Storys und Aufsätze wird zum ersten Mal veröffentlicht.

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Jürgen Kiontke

Little Class

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,160 S., ., EUR 13.00

Little Class - das ist die Klasse der kleinen Leute, die ständig Angst haben, abgemeiert zu werden. Die, mit Büchner gesprochen, im Himmel noch den Donner rollen. Ein Leben für die Arbeit. Akademischer Abschluss hin oder her. Lumpenprolet bleibt Lumpenprolet. War die Luft unten dick, ist sie oben dünn. Und dennoch gibt es für den Nebenjobhelden Karl Kuschel Erlösung - und wenn's am Ende nur für wenige Minuten ist.

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Thomas Kuczynski

Brosamen vom Herrentisch

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,180 S., kart., EUR 13.00

Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Kuczynski legte 1999 ein Gutachten vor, in welchem er errechnet hatte, dass Deutschland den NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern 180 Milliarden DM schulden, das wäre der ihnen vorenthaltene Lohn. Die Studie wurde stark diskutiert, sogar im Bundestag, doch es änderte nichts daran, dass man den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern lediglich 10 Milliarden zugestehen wollte.

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Dietrich Kuhlbrodt

Kuhlbrodtbuch

Memoiren

Verbrecher Verlag, 2002,240 S., kart., EUR 14.00

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Kirsten Küppers

Kleine Beile

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,140 S., ., EUR 13.00

Vor Gericht entblößen sich die Menschen, willentlich oder unwillentlich. Jener hat Kokain geschmuggelt, diese hat ihren Mann erschlagen, einer hat nur eine Echse geklaut. Bei der Verhandlung jedoch offenbart sich nicht nur der reine Tathergang, sondern auch die Hintergründe und vor allem die soziale Situation, in der sich die Delinquenten befinden. So wird die Gerichtsreportage zum sozialen Bericht, der allerdings ganz ohne Verklärung auskommt.

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Werner Labisch, Jörg Sundermeier (Hg.)

Hamburgbuch

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,180 S., kart., EUR 13.00

Hamburg, Hansestadt an Elbe und Alster, von traditionsreichen Familien geprägt, arrogant, piekfein und hektisch, mit St. Pauli und St. Georg als Schmuddelorten, die Leute dort essen tagaus, tagein Fisch, sehen tagaus, tagein große Schiffe aus allen Weltmeeren in ihren Hafen einlaufen, sind weltläufig, Fußballfans und Popstars, und lassen doch nichts Kosmopolitisches erkennen. So jedenfalls wird andernorts über die Stadt geredet. Wie aber ist Hamburg wirklich?

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Rudolf Lorenzen

Alles andere als ein Held

Verbrecher Verlag, 2007,600 S., gb., EUR 28.00

Als der Roman 2002 nochmals erschien, wurde er begeistert gefeiert und sofort in die SWR-Bestenliste gewählt. Nun liegt das Buch, vom Autor nochmals durchgesehen und mit einem neuen Nachwort versehen, im Rahmen der Lorenzen-Werkschau im Verbrecher Verlag endlich wieder vor!

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Kolja Mensing

Wie komme ich hier raus?

Verbrecher Verlag, 2009,180 S., ., EUR 12.00

"Wie komme ich hier raus?" ist ein Buch über das Aufwachsen in der Provinz. Kolja Mensing erzählt vom aufgeräumten Leben in der Einfamilienhaus-Siedlung, von Flatrate-Partys im Dorfgemeinschaftshaus und tristen Nachmittagen in der Fußgängerzone, zwischen Jeans Shop, Sonnenstudio und Fielmann.

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Susanne Messmer

Chinageschichten

Verbrecher Verlag, 2009,300 S., pb., EUR 14.00

Die Männer und Frauen, die in »Chinageschichten« zu Wort kommen, sind heute um die achtzig Jahre alt. Sie waren also 1949, als Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China ausrief, um die Zwanzig. Damit gehören sie zur Aufbaugeneration ihres Landes. Sie haben noch ein Stück altes China erlebt, kennen das Ende der letzten Dynastie aus den Erzählungen der Eltern, wissen, wie geschnürte Füße aussahen und wie es in Peking zur Zeit der japanischen Besatzung zuging.

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Irmtraud Morgner

Erzählungen

Verbrecher Verlag, 2006,1. Aufl.,140 S., pb., EUR 13.00

Irmtraud Morgner hat, neben ihren Romanen immer wieder kleinere Erzählungen verfasst und sie in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Einige von ihnen, etwa die "Gauklerlegende", haben es dabei zu großer Berühmtheit gebracht, manche nahm sie nachher in die Romane auf, mancher ist nach seiner Erstpublikation nicht wieder gedruckt worden. Die Arbeit an den großen Romanen ließ Irmtraud Morgner nicht die Zeit, ihre kürzeren Texte gesammelt herauszugeben. In diesem Lesebuch nun findet sich eine Auswahl dieser Erzählungen, die eine gute Einführung in dass Schreiben und Denken Irmtraud Morgners gewähren.

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Andreas Rüttenauer

Pokalfinale

Verbrecher Verlag, 2004,1. Aufl.,144 S., kart., EUR 12.00

In "Pokalfinale" geht es nicht um Fußball, sondern um die Fans. Ganz spezielle Fans. Ostdeutsche Hooligans treffen auf süddeutsche Möchtegern-Prolos. Diese jungen Männer wissen alles über ihre Mannschaft, Bier, Autos, Frauen und Ausländer. In "Pokalfinale" wird das Innenleben der Fans mitsamt ihrem Männlichkeitswahn ausgestellt, hier reden diese Männer, wie diese Männer reden. So haben sie einfach recht, sie sind die Größten, die Besten, sie gewinnen stets. Ihre Umgebung aber, die muss ausgelacht werden. Weil das Spaß macht.

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Ronald M Schernikau

Königin im Dreck

Texte zur Zeit

Verbrecher Verlag, 2009,1. erstauflage,304 S., ., EUR 15.00

Dieses Buch versammelt erstmals Beiträge von Ronald M. Schernikau für Zeitungen, Journale und Anthologien. Zeittexte – Reportagen, Gedichtinterpretationen, Berichte, Glossen, Interviews –, die nach wie vor brennenden Fragen nachgehen: Wieso sind die Schlager der DDR so gut? Was macht ein revolutionärer Künstler ohne Revolution? Ficken mit AIDS?

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Ira Strübel, Kathrin Passig

STRÜBEL & PASSIG

Verbrecher Verlag, 2007,160 S., ., EUR 12.00

Die legendären Taz-Kolumen von Ira Strübel und Kathrin Passig endlich als Buch!

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Jörg Sundermeier (Hg.)

Das Buch vom Klauen

Verbrecher Verlag, 2006,1. Aufl.,180 S., ., EUR 13.00

Diebstahl ist eine heikle Sache, denn die oder der Bestohlene stimmt dem Raub zumeist nicht zu. Wenn also geklaut, geklemmt, angeschafft, organisiert, besorgt, hinterzogen oder aber ein Preis erhöht wird, gibt es Interessenskonflikte. Die, die sich des Mundraubs, des Betruges oder des Beischlafdiebstahls schuldig gemacht haben, versuchen zu entkommen oder erfinden Ausflüchte. Ob, wie und warum das gelingt oder nicht, ist die Frage, die hinter all den Geschichten dieses Buches steht.

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Wilhelm Voigt

Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde

Ein Lebensbild

Verbrecher Verlag, 2006, S., , EUR 14.99

Die Autobiographie Voigts, die 1909, ein Jahr nach seiner Haftentlassung, erschien, hat bis heute verhältnismäßig wenig Aufsehen erregt, obschon sie direkt oder indirekt in nahezu allen Darstellungen des "Hauptmanns von Köpenick" zitiert wird. Dabei ist dieses Buch selbst noch einmal ein "Gaunerstückchen" für sich, zeigt es doch, dass der "Hauptmann" ein größeres Schlitzohr war, als bislang angenommen wird.

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Backes Volker

Schnelle Biere

Verbrecher Verlag, 2006,1. Aufl.,140 S., pb., EUR 13.00

Backes Texte erzählen von Manien, Schrulligkeiten, Eigenarten. "Die Welt wäre auch nicht besser ohne Chris de Burgh" heißt einer davon. Der Autor hat recht - und findet schöne Worte dafür. (Manu Schmickler / Blond Magazin)

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Ambros Waibel

Leben Lums

Erzählungen

Verbrecher Verlag, 2006,1. Aufl.,140 S., , EUR 13.00

Einer trinkt, einer sieht perverse Schlümpfe, einer will schreiben, eine schreibt, einer wird durch Zufall Schauspieler, ein anderer bleibt es aus Desinteresse - in Ambros Waibels Erzählungen geht es um Menschen in der Krise, die allein, aber nicht immer verlassen sind.

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