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Heine Empfehlungen Februar 2011: Philosophie


 
 

G. E. M. Anscombe

Absicht

Suhrkamp, 2010, 164 S., pb., EUR 16.00

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Elizabeth Anscombes 1957 veröffentlichtes Werk Absicht ist einer der klassischen Texte der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Die Schülerin und Vertraute Wittgensteins unternimmt darin den Versuch, einen der zentralen Begriffe der Handlungstheorie, den der »Absicht«, zu klären und argumentiert für einen engen begrifflichen Zusammenhang zwischen Absicht und Handlung.

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Thomas Metzinger

Der Ego-Tunnel

Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik

Berliner Taschenbuch Verlag, 2010, 384 S., pb., EUR 11.95

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Unser "Selbst" existiert gar nicht. Das bewusst erlebte Ich wird lediglich von unserem Gehirn erzeugt, und was wir wahrnehmen, ist nichts als "ein virtuelles Selbst in einer virtuellen Realität". Dies beweisen, so der Philosoph und Bewusstseinsforscher Thomas Metzinger, die Erkenntnisse der aktuellen Forschung.

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Detlef Staude (Hg.)

Methoden Philosophischer Praxis

Ein Handbuch

transcript, 2010, 1. Aufl., 280 S., pb., EUR 28.80

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Die Philosophische Praxis ist eine in den letzten Jahren in vielen Formen entwickelte Weise, das Potenzial des Philosophierens für den lebendigen Alltag nutzbar zu machen.

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Valentin Braitenberg

Information – Der Geist in der Natur

Wissen + Leben

Schattauer, 2010, 1. Auflage 2011, 168 S., kart., EUR 14.95

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Wir leben mitten in einem üppigen Theater millionenfach variierter pflanzlicher und tierischer Formen. Sie bedecken die Oberfläche der Erde und erwecken unsere Bewunderung und unser ästhetisches Empfinden. Die Gesetze dieser Vielfalt ihren Geist also haben wir allerdings noch kaum ergründet.

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Horst Bredekamp

Theorie des Bildakts

Suhrkamp, 2011, 463 S., gb., EUR 39.90

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Seit dem byzantinischen Bilderstreit und dem Bildersturm der Reformation ist nicht mehr in solcher Intensität über Bilder nachgedacht worden wie in den letzten Jahrzehnten. Neben der Archäologie und der Kunstgeschichte haben sich zahlreiche weitere Fächer an Fragestellungen rund um das Bild geradezu festgebissen. Angesichts dessen geht einer der bedeutendsten Kunsthistoriker der Gegenwart der F

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Hans-Dieter Gondek, László Tengelyi

Neue Phänomenologie in Frankreich

Suhrkamp, 2011, 1. Originalausgabe, 708 S., pb., EUR 20.00

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In Frankreich hat sich in den letzten Jahren eine spezifische Spielart der Phänomenologie mit sehr eigenständigen Themen formiert, die es hierzulande noch zu entdecken gilt. Ihre wichtigsten Vertreter sind Michel Henry mit seiner radikalen Lebensphänomenologie, Jean-Luc Marion, der eine umfassende Phänomenologie der Gabe entworfen hat, und Marc Richir, der die phänomenologischen Bedingungen einer spontanen Sinnbildung in der Erfahrung dargelegt hat.

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Andreas Hetzel

Die Wirksamkeit der Rede

Zur Aktualität klassischer Rhetorik für die moderne Sprachphilosophie

transcript, 2010, 1. Aufl., 484 S., pb., EUR 36.80

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Die klassische Rhetorik sucht Antworten auf die Frage, wie mit Sprache Handlungen vollzogen, Überzeugungen vermittelt, Situationen verändert, Stimmungen gewendet und soziale Institutionen geschaffen werden.

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Stefan Nowotny

Kunst der Kritik

Turia + Kant, 2010, 250 S., englbr., EUR 26.00

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Dieser Band unternimmt die Rekonstruktion eines vielfach desavouierten Begriffs. »Kritik« wird oft nur als Attitüde, als Selbstzweck mit deutlichem Mangel an Selbstkritik, als etwas Entbehrliches gegenüber dem Erreichten gesehen. Nicht aber als eine seit jeher beständige Komponente der sich weiter entwickelnden intellektuellen Praxis, deren Status quo immer auch eine Verfehlung ist und daher der Kritik bedarf.

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Wolf D Enkelmann

Beginnen wir mit dem Unmöglichen

Jacques Derrida, Ressourcen und der Ursprung der Ökonomie

Metropolis, 2010, 1. Auflage, 168 S., pb., EUR 19.80

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Ökonomische Theorien machen in der Regel in umfassender Weise ein "Es gibt" zur Voraussetzung. Die Welt gibt es und die Natur mit all ihren Eigenschaften und ihren Gesetzen. Es gibt den Menschen mit einem bemerkenswerten Portfolio an Fähigkeiten. Es gibt Bedürfnisse und Leidenschaften, die Geschichte und die Vernunft. Und es gibt - die Ökonomie.

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Louis Althusser

Ideologie und ideologische Staatsapparate

VSA, 2010, 128 S., pb., EUR 12.80

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Die theoretischen Arbeiten von Louis Althusser haben nicht nur in Frankreich, sondern auch in anderen europäischen Ländern, in den Ländern der »Dritten Welt« und sogar in einigen einstigen sozialistischen Staaten Aufsehen erregt und zur Neubelebung der marxistischen Theorie und Diskussion beigetragen.

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Birger P Priddat

Wozu Wirtschaftsethik?

Metropolis, 2010, 1. Auflage, 159 S., pb., EUR 19.80

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Die Wirtschaftsethik hat sich zu einer Seitenlinie der Ökonomie entwickelt, in der Ambivalenz von ökonomischer Ethik und ethischer Kritik der Ökonomie. Der mitlaufende Anspruch, die Ökonomie zu ordinieren, stellt sich angesichts systemischer Anforderungen der Wirtschaft als zu hoch gestellt heraus.

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Georg W Bertram

Sprachphilosophie zur Einführung

Junius, 2011, 224 S., pb., EUR 14.90

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Sprachphilosophie wurde erst im 20. Jahrhundert als eigenständige Disziplin der Philosophie begründet und avancierte sofort zu einer ihrer Fundamentaldisziplinen.

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Paolo Virno

Exodus

Turia + Kant, 2010, 180 S., englbr., EUR 12.00

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Die in diesem Band versammelten Texte zu den Themen Exodus, Revolution und Anthropologie der Institutionen bieten einen Querschnitt durch das Werk eines bedeutenden italienischen Philosophen. Paolo Virnos Biographie ist ein lebendiges Beispiel für die Verbindung von politisch-philosophischer Theorie und eigener Praxis.

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Jacques Rancière

Der Philosoph und seine Armen

Passagen, 2010, 320 S., pb., EUR 39.90

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Die erste philosophische Frage ist politisch: Wer kann philosophieren? Rancière weist nach, wie seit Platon die Philosophie sich bemüht, dem Armen noch die Möglichkeit der Muße und des Denkens zu nehmen, um das Privileg der Philosophie vor der unheilvollen Vermischung, den Zwitterwesen, den Bastarden zu bewahren.

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Jens Greve, Annette Schnabel (Hg.)

Emergenz

Zur Analyse und Erklärung komplexer Strukturen

Suhrkamp, 2011, 1. Originalausgabe, 415 S., pb., EUR 16.00

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Unter Emergenz wird das Auftreten von Eigenschaften einer Struktur verstanden, die ihre Elemente nicht aufweisen. Phänomene der Emergenz sind allgegenwärtig und finden sich etwa als V-Form eines Vogelschwarms oder im Bewußtsein, das auf neuronalen Prozessen beruht, die aber selbst nicht über ein Bewußtsein verfügen, und auch in der Welt des Sozialen, etwa in Gruppen oder Gesellschaften.

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Rolf Hosfeld

Karl Marx

Rowohlt Taschenbuch, 2011, 160 S., pb., EUR 8.99

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Karl Marx zählt zu den bedeutendsten Deutschen des 19. Jahrhunderts und hat unser modernes Denken entscheidend beeinflusst.

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Hans P. Falk

Wahrheit und Subjektivität

Alber, 2010, 285 S., kart., EUR 39.00

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In diesem Buch wird eine Strategie gegen zwei skeptische Tendenzen entwickelt, deren eine den Sonderstatus von Personen bestreitet und deren andere »wahr« für ein Prädikat ausgibt, das schlicht gewissen Verwendungsregeln unterworfen und instrumentalistisch zu interpretieren sei.

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Walter Brugger, Harald Schöndorf (Hg.)

Philosophisches Wörterbuch

Alber, 2010, 1. vollst. neu bearb. Aufl., 729 S., gb., EUR 39.00

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Dieses Wörterbuch stellt die vollständige Überarbeitung des bekannten und bewährten von Walter Brugger herausgegebenen Wörterbuchs der Philosophie dar. Es orientiert sich an der klassischen Tradition der Philosophie, deren Begrifflichkeit und Fragestellungen bis in die Philosophie der Gegenwart weiterwirken.

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Wir und die Anderen / We and the Others

Beiträge zum Kongress der Internationalen Rosenzweig-Gesellschaft in Paris vom 17.-20. Mai 2009. Teil I

Alber, 2010, 1. Aufl., 204 S., kart., EUR 38.00

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Der vorliegende Band versammelt eine erste Auswahl von deutschsprachigen Beiträgen zum Kongress der Internationalen Franz-Rosenzweig-Gesellschaft, der vom 17.-20. Mai 2009 in Paris stattgefunden hat.

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David Espinet (Hg.)

Schreiben, Dichten, Denken

Zu Heideggers Sprachbegriff

Klostermann, 2010, 270 S., kart., EUR 22.90

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Wenige vor ihm – eigentlich nur Platon und Friedrich Nietzsche – haben sich in der Philosophie auf vergleichbar intensive Weise mit dem literarischen Text auseinander gesetzt, um so zu einem Grundzug des eigenen Denkens zu gelangen, wie Martin Heidegger.

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Otfried Höffe (Hg.)

Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Akademie Verlag, 2010, 303 S., pb., EUR 24.80

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Kant ist im wahrsten Sinne ein universeller Denker, der sein Interesse auf nahezu alle Bereiche des menschlichen Lebens richtet. Nach ihm lässt sich dieses Interesse in drei Fragen bündeln: Was kann ich wissen? Wie soll ich handeln? Und: Was darf ich hoffen? Der Antwort auf die dritte Frage geht Kant in seiner Schrift "Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (1793) nach.

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Robert Zimmer

Arthur Schopenhauer

Ein philosophischer Weltbürger Biografie

dtv, 2010, 316 S., pb., EUR 14.90

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Mit 30 Jahren vollendete Arthur Schopenhauer (1788 - 1860) sein erstes Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung". Er war ein kosmopolitischer Denker, beschäftigte sich neben der Philosophie mit Sprachen, Naturwissenschaften und östlichen Weisheitslehren, insbesondere mit dem Buddhismus.

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Jacqueline Karl

Selbstbestimmung und Individualität bei Platon

Eine Interpretation zu frühen und mittleren Dialogen

Alber, 2010, 1. Aufl., 372 S., kart., EUR 49.00

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Gegen Hegels philosophiegeschichtliche Auffassung, erst die Bedingungen christlicher Innerlichkeit hätten ein Selbstbewusstsein der Individualität ermöglicht, vertritt die Autorin die These, dass bereits in den Dialogen Platons Selbstbestimmung und Individualität Gegenstand der philosophischen Erörterung sind.

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Michael Grossheim, Stefan Volke (Hg.)

Gefühl, Geste, Gesicht

Zur Phänomenologie des Ausdrucks

Alber, 2010, 1. Aufl., 290 S., kart., EUR 36.00

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In den letzten Jahren bahnt sich eine Renaissance des Ausdrucksdenkens an. In den Geistes- und Kulturwissenschaften gibt es ein neues Interesse an der Physiognomik, hinzu kommt die Wiederentdeckung der Stimme als Ausdrucksphänomen, und schließlich wird dem Ausdruck auch in der Philosophie wieder breitere Aufmerksamkeit geschenkt.

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Meike Siegfried

Abkehr vom Subjekt. Zum Sprachdenken bei Heidegger und Buber

Alber, 2010, 1. Aufl., 544 S., kart., EUR 52.00

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Die philosophischen Konzeptionen Martin Heideggers und Martin Bubers eint das Ziel einer Überwindung des neuzeitlichen Subjektivitätsprinzips in seinen Gestaltungen von René Descartes bis hin zu Edmund Husserl. Von diesem gemeinsamen Anliegen ausgehend werden die Werke beider Denker in ein Gespräch gebracht, in dem der Fokus auf der Bedeutung der jeweiligen Sprachkonzeption für das Projekt einer Neubeschreibung menschlicher Existenz als eines Seins in der Welt mit Anderen liegt.

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Heinz Kimmerle

Vernunft und Glaube im Gleichgewicht

Ein philosophischer Lebensweg

Alber, 2010, 1. Aufl., 282 S., kart., EUR 29.00

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Heinz Kimmerle zeigt, wie ihn sein Lebensweg von einer stark religiös bestimmten Kindheit über viele Zwischenstationen zur Interkulturalität geführt hat. Im Lauf seines Studiums tritt die Philosophie in den Vordergrund, und er gelangt zu der Konzeption einer philosophischen Theologie.

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Markus Schmitz

Analysis - Eine Heuristik wissenschaftlicher Erkenntnis

Platonisch-aristotelische Methodologie vor dem Hintergrund ihres rhetorisch-technisch beeinflussten Wandels in Mathematik und Philosophie der Neuzeit und Moderne

Alber, 2010, 1. Auflage, 455 S., gb., EUR 49.00

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»Analysis« bezeichnet ein grundlegendes Verfahren zur Gewinnung und Sicherung von Erkenntnis sowohl in der Philosophie als auch in der Mathematik. Markus Schmitz, promovierter Klassischer Philologe und habilitierter Philosoph, führt anhand von Descartes' mathematischen und philosophischen Schriften vor, wie der aus der platonisch-aristotelischen Philosophie ererbte Analysisbegriff bei diesem für die neuzeitliche Philosophie grundlegenden Autor eine vor allem für die Beweismethode folgenreiche Umdeutung erfährt.

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Hans U Lessing, Volker Steenblock (Hg.)

"Was den Menschen eigentlich zum Menschen macht..."

Klassische Texte einer Philosophie der Bildung

Alber, 2010, 1. Aufl., 224 S., kart., EUR 24.00

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Die Frage nach der richtigen Bildung ist eines der großen Themen und Hauptmotive der Philosophie und Pädagogik von Platon über Humboldt bis zu Peter Bieri.

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Hermann Schmitz

Bewusstsein

Alber, 2010, 1. Auflage, 144 S., kart., EUR 19.00

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Bewusstsein von etwas wird immer noch so verstanden, dass etwas als Objekt mindestens einen Vertreter im Bewusstsein habe, als ob zwei Heere mit entsprechenden Mannschaften gegeneinander aufgestellt seien. So ist es nicht.

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Michael Großheim, Steffen Kluck (Hg.)

Phänomenologie und Kulturkritik

Über die Grenzen der Quantifizierung

Alber, 2010, 1. Auflage, 254 S., kart., EUR 29.00

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Mit großem Erfolg arbeiten wir an einer Flurbereinigung unserer Lebenswelt: Alles wird berechenbarer, effektiver, sicherer. Dazu überziehen wir die Gesellschaft mit einem Netz von Vorschriften, Verträgen, Zielvereinbarungen, das uns Ordnung und Übersichtlichkeit suggeriert. Unterhalb dieser Konstellationen setzt sich indessen das Leben in komplexen, nicht vollständig explizierten Situationen fort.

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Bernhard Stiegler

Hypermaterialität und Psychomacht

Diaphanes, 2010, 144 S., pb., EUR 19.90

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Was heißt es, unter hyperindustriellen Bedingungen zu leben, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und insbesondere in unserer Gegenwart das Existieren von Grund auf transformieren? Diese Hauptfrage entfaltet Bernard Stiegler in den drei Gesprächen dieses Bandes, die Philippe Petit undVincent Bontems mit ihm geführt haben.

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